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Von Ilse Heindrich
FEUERWEHR BrandschĂŒtzer freuen sich auf neues GerĂ€tehaus / Noch viel Arbeit steht an
Gerade noch rechtzeitig traf die Fuhre Dachziegel ein, um der Freiwilligen Feuerwehr Panrod einen arbeitsreichen Tag zu bescheren. Die freiwilligen Dachdecker erwarteten sie buchstĂ€blich mit hochgekrempelten Ărmeln.
Hier packt die Panroder Feuerwehr selbst mit an: In Eigenleistung decken sie das Dach ihres neuen FeuerwehrgerÀtehauses.
Seit dem vergangenen Jahr sind die BrandschĂŒtzer im Aarbergener Ortsteil am Wirken. Sie freuen sich auf ihr neues GerĂ€tehaus, das derzeit entsteht. Mit manchen Gewerken wurden Fachbetriebe betraut, aber wo immer möglich, legen die MĂ€nner selbst Hand an. So wie dieser Tage beim Dach eindecken, wobei Feuerwehr-Freund Wolfgang Kox als Fachmann wertvolle Hilfe geben konnte.
Aber vorwiegend seien es die Aktiven, die sich mit Feuereifer immer wieder an die Arbeit machen, sagt der kĂŒrzlich neu gewĂ€hlte Vorsitzende Christian Weidtmann. Dass Feuerwehrkamerad Theo Bendinger ihnen aus seiner Baufirma viel passendes GerĂ€t zur VerfĂŒgung stellen kann, ist ein GlĂŒcksumstand. Auch wenn man "fĂŒrs Grobe" Firmen beauftragt, haben die MĂ€nner noch eine Menge Arbeit vor sich. WehrfĂŒhrer Oliver Leidolf hat als Bauleiter den Ăberblick. Das alte Panroder FeuerwehrgrĂ€tehaus, vor mehr als 50 Jahren erbaut, war viel zu eng geworden. Von ihm stehen inzwischen nur noch die AuĂenwĂ€nde, denn es wurde in vielen freiwillig geleisteten Arbeitsstunden grĂŒndlich entkernt und erhielt im Innern neue WĂ€nde, die von der zukĂŒnftigen Nutzung schon eine Ahnung vermitteln.
Wo bis dahin zwischen Fahrzeugen, GerĂ€tschaften und Kleiderhaken kaum Platz fĂŒr die Menschen blieb, wird ein respektabler Schulungsraum fĂŒr LehrgĂ€nge und Versammlungen entstehen, der aber auch der Jugendarbeit neue Impulse geben kann. Dahinter sind kleinere RĂ€ume abgeteilt fĂŒr eine KĂŒche, Umkleideraum und - endlich - dem heutigen Standard entsprechende SanitĂ€rrĂ€ume.
Der mit direktem Zugang angeschlossene Neubau ist den Feuerwehrfahrzeugen - ein KLF (Kleinlöschfahrzeug) und ein Bus fĂŒr die Mannschaft - vorbehalten. Wenn alles fertig ist, wird kein mĂŒhseliges Rangieren mehr notwendig sein, wie es bis dahin war.
Jedes Fahrzeug hat seine eigene Ein- und Ausfahrt, so dass nicht lĂ€nger bei jeder Bewegung Kratzer und Dellen riskiert werden mĂŒssen. Und wenn die Panroder Wehr einmal ein gröĂeres Löschfahrzeug bekommen sollte - kein Problem, sagt der Vorsitzende. Das GerĂ€tehaus ist auch dafĂŒr groĂ genug bemessen.
Dank und Anerkennung zollt Christian Weidtmann jetzt schon seinen freiwilligen "Bauarbeitern", denen er selbst tatkrÀftig zur Seite steht. Dank zollt er auch der Gemeinde Aarbergen, die das Projekt auf den Weg brachte.
Die Freiwillige Feuerwehr hofft, mit ihrer Eigenleistung die Gesamtkosten im Rahmen zu halten. "Spenden sind freilich auch ganz herzlich willkommen", sagt SchriftfĂŒhrer Peter Scheib.
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