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Test einer Mittelschaumpistole mit KLF

Da auf dem KLF keine Schaumlösch – Einrichtung verlastet ist, dieses im Anbetracht von der mitgeführten Wassermenge aber eigentlich sinnvoll wäre, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, diesen Mangel abzustellen.

Da wegen der geringen Auflastung des KLF die Möglichkeiten relativ gering sind, fiel unsere Wahl auf eine Mittelschaumpistole. Weil diese allerdings im Raum Aarbergen nicht vorhanden ist, haben wir uns die Kameraden aus Hünstetten- Wallrabenstein eingeladen, die im Besitz einer solchen sind.
Der Vorteil der Pistole liegt vor allen darin, das man ohne den üblichen Aufbau von Zumischer/ Schaumrohr / Kanister sofort einsatzbereit ist.



Bei der getesteten Mittelschaumpistole handelte es sich um das Modell M0,4 von Fa. AWG .

> Storz C- Anschluß
> Geeignet für den Einsatz von Mehrbereichsschaummittel
> Mit angeschraubtem 2 ltr. Schaummittelbehälter
> Handhebel am Schaumrohr
> 3% Zumischrate fest eingestellt , kein sonstiger Zumischer erforderlich !
> Erforderlicher Druck am Schaumrohreingang 2 - 5 bar
> Laenge: 52,5 cm / Breite: 12,0 cm / Hoehe: 32,3 cm         Gewicht: nur 1,9 kg !

Preis : ca. 370,00 EUR ( z.B. Fa. Ziegler )

Die Pistole wurde am D-Schnellangriff des KLF angekuppelt. Auf Empfehlung der Kameraden aus Wallrabenstein wurde die Pumpe mit einem Druck von 6 bar gefahren, obwohl die Herstellerangabe der Pistole einen Druck von ca. 2-5 bar angibt.
Wir stellten fest, das die Wurfweite (ca. 8 m ) recht ordentlich war, die Schaumbildung aber eher mäßig. Auch eine Reduzierung des Druckes auf 4 bar brachte keine nennenswerte Verbesserung.
Wir beschlossen, die Pistole am Schnellangriff des mitgebrachten LF 8/6 mit FP 8/8 aus Wallrabenstein anzuschließen. Hier war wohl die Kombination aus Wassermenge / Druck / Schaummittel günstiger, da hier die Schaumbildung wesentlich besser, aber auch nicht wirklich gut war.

Natürlich wollten wir nun wissen, warum am KLF kein richtiger Schaum produziert wurde.
Die Vermutung lag nahe, das wir zwar genug Druck, aber eine zu geringe Wassermenge hatten. Um das ganze noch ein wenig auszuprobieren, wurde nun ein Kanister unseres eigenen Schaummittels vor Ort gebracht, um auch dieses auszutesten.

Mit dem neuen Schaummittel wurde wieder mit 6 bar Pumpendruck gearbeitet.

Schnell zeigte sich, das jetzt wesentlich mehr Schaum produziert wurde als vorher, was wohl allein auf das neuere Schaummittel zurückzuführen ist. Nach Aussage der Kameraden aus Hünstetten wäre ihr Schaummittel wohl „etwas älter“. Unseres war zwar auch nicht mehr das neueste, aber dafür noch ungeöffnet.
Bei Versuchen mit unterschiedlichen Pumpendrücken zeigte sich, das bei 4 bar die Schaumbildung sehr gut, die Wurfweite aber etwas gering ( ca. 4-5 m) war.
Das beste Resultat erreichten wir mit 5 bar Pumpendruck. Hier kann man das Verhältnis Schaumbildung / Wurfweite (ca. 6-7 m )als gut bis sehr gut bezeichnen.
Mit den 400 Litern Wasser des können ca. 6 Liter Schaummittel verarbeitet werden.
Dies entspricht einer Schaummenge von ca. 10 m3  , was aus unsere Sicht recht ordentlich ist.




Fazit : Durch das geringe Gewicht, den geringen Platzbedarf, den günstigen Preis und der
           Wirksamkeit dieser Mittelschaumpistole drängt sich diese förmlich als
           Zusatzausrüstung, vor allem bei den beiden KLF aus Panrod und Hausen, auf.
           Auch wenn die Anzahl der „Schaumeinsätze“ relativ gering ist, sollte man aber doch in
           Anbetracht der wasserführenden Fahrzeuge auf ein solch wirksames Löschmittel
           nicht verzichten.


FF Panrod

i.A. Dirk Sommer

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